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Die Grundschule

Holy Cross Namutenga Primary School and Orphanage

Die HOLY CROSS NAMUTENGA PRIMARY SCHOOL AND ORPHANAGE wurde 1986 von der Dorfgemeinde Mmanze gegründet, da die nächste Schule rund zehn Kilometer von dem Dorf entfernt ist. Ein viel zu weiter Weg für Schulkinder. Das Konzept der Schule basiert auf selbstorganisierte Strukturen, so unterrichten Elternteile und weitere Freiwillige die Schulkinder in Mmanze.

Die Schule ist rund 22 km von der Hauptstadt Kampala entfernt. Die sozialen und ökologischen Bedingungen in dieser Region sind sehr  arm. 90 % der Bewohner sind Farmer. Die Erträge aus Viehzucht und Anbau reichen häufig nicht einmal für der Grundversorgung der eigenen Familie.

Der Ausbildungsstandard ist nach wie vor schlecht, nahezu 90% aller Grundschulen in dieser Region mangelt es an einem Basisgebäude, um der Nachfrage gerecht zu werden, des Weiteren  fehlt es an Schulmaterial und qualifizierter Lehrkräfte sowie an  Unterbringungsmöglichkeiten für das Personal und weiterer schulischer Grundausstattung.

Der Unterricht der meisten Schulklasse findet unter freiem Himmel statt. Häufig dient der Schatten eines großen Baumes als  Klassenzimmer. Auf Grund dieser Umstände ist es naheliegend, dass ein Schüler nicht mehr als 40% bis maximal 60% der vermittelten Inhalte aufnehmen kann. Verantwortlich hierfür sind sicherlich der Platzmangel, das Fehlen von Schultafeln, Lehrmaterial für Schüler und Lehrer sowie adäquates Baumaterial für notwendige Räumlichkeiten, in denen die äußeren Stör- und Ablenkungsfaktoren von den Schülern abgeschirmt werden könnten.  Das Ergebnis ist ein sehr niedriger Bildungsstand in der gesamten Gemeinde dieser Region.

Ein weiteres Problem ist, dass mehr als 50% die Grundschule vorzeitig abbrechen. Gerade mal 10% schließen die Grundschule ab. Maximal 40% der 15 - 30-Jährigen nehmen eine Zweitausbildung auf, insbesondere Frauen steigen früh aus dem Schulsystem aus.