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Unser Newsletter informiert Sie über die aktuelle Situation in Uganda und Mmanze, über unsere Projekte und Veranstaltungen.









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Spenden kann so einfach sein: Schenken Sie den Schulkindern Ihre Payback-Punkte!

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Die ersten zwei Wochen
14 Tage bin ich nun schon hier. Mir geht es gut und um alle Sorgen vorwegzunehmen: von Überschwemmungen ist hier nach wie vor nichts zu spüren, weiß nicht wo die sein sollen, denn hier ist es einfach nur heiß. Habe mir schon einen Sonnenbrand eingefangen. Ich habe mich schon gut in das afrikanische Leben eingelebt, bin in unserem Dorf echt bekannt, wie ein bunter Hund. Jeder grüßt mich, die Kinder schreien mir Muzungu hinterher und lachen sich schlapp :-) Die Schule ist wirklich sehr dürftig eingerichtet und es ist nicht leicht die Kinder zu unterrichten, weil sie kein oder nur sehr wenig Englisch verstehen und sprechen... ich versuche natürlich ihnen so viel wie möglich zu vermitteln, doch es ist sehr schwer und nicht vergleichbar mit einer deutschen Schule. Vor einen paar Tagen habe ich den Kindern zwei Fußbälle geschenkt. Ihr hättet mal diese glücklichen Augen sehen sollen. Die Kinder freuen sich über echte Kleinigkeiten und sind stets sehr dankbar.
Weniger schön ist es, dass die Lehrer die Kinder zur Bestrafung schlagen dürfen, ich konnte das bisher zweimal verhindern und habe versucht, ihnen aufzuzeigen, dass Schläge keine Lösung sind, doch ob sie das wirklich eingesehen haben? Ich glaube es nicht, leider. Sie haben zum Teil ihre Traditionen und es ist sehr schwer ihnen Alternativen aufzuzeigen, weil sie der Meinung sind, dass ihre Methoden funktionieren. Ich versuche zwar manches Mal mit ihnen zu sprechen, aber ich glaube, sie wollen gar nicht unbedingt etwas ändern.

Fotostrecke

Zum Vergrößern der Bilder, klicken Sie bitte auf das entsprechende Bild.

Ich habe mich dazu entschieden, den Kindern an der Schule einen weiteren großen Gefallen zu tun: Ich werde einen Schulausflug zum Zoo und zum Flughafen sponsern. Viele von ihnen haben ihr Dorf noch nie verlassen und ich denke, dass es wichtig ist, dass sie sehen, dass es mehr gibt als nur ihr kleines Dorf. Dass es sich lohnt, fleißig zu lernen, weil da draußen die große Welt auf sie wartet. Selbst manche Erwachsene sind noch nie aus ihrem Dorf herausgekommen. Ich möchte den Kindern das zumindest einen Tag lang ermöglichen. Das Ganze kostet dann so umgerechnet 250 Euro, aber was ist das schon im Vergleich zu 100 glücklichen Kinderaugen?

Ich bin heute übrigens mit John, einem Lehrer der Schule, nach Kampala gefahren. Er hat mir die Stadt gezeigt, quasi als mein persönlicher Fremdenführer. Es war super interessant und ich mag Kampala nun sehr, hier herrscht Zivilisation, hier ist das Leben :-). In einem Supermarkt haben wir dann Schokolade gekauft und später in einem Restaurant Pommes gegessen. Ich glaube, ich habe mich noch nie so über Pommes gefreut. Es ist ja nicht so, dass es in Mmanze nichts zu essen gäbe, eigentlich wird sogar sehr viel gekocht und gegessen, das Problem ist eher, dass das so bis auf einige Ausnahmen nicht ganz mein Fall ist.... Naja, so habe ich heute mal richtig auf den Putz gehauen :-).

Nächsten Mittwoch (es ist ja Tag der deutschen Einheit) fahren wir zur deutschen Botschaft hier in Kampala und feiern den Tag. Ist schon witzig, habe ich doch in meinem ganzen Leben diesen Tag noch nicht richtig gefeiert, so tue ich es nun hier in Uganda :-). Es soll eine ziemlich große Party geben und es ist eine gute Gelegenheit noch andere Deutsche zu treffen. Hier in Kampala sieht man hin und wieder andere Weiße Personen, bloß in unserem Dorf bin ich die einzige und echt bekannt wie ein bunter Hund....

Ab dem kommenden Wochenende werde ich auch mal beginnen ein bisschen die Gegend kennen zu lernen, werde einige Städte besichtigen und selbstverständlich auch auf Safari in einem der Nationalparks in Uganda gehen.
Denke, dass ich trotzdem nächstes Wochenende aus einem Internetcafe schreiben kann.

Lieben Gruß Mel