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Melanie Groß berichtet
Die letzte Woche
Thursday, 06 December 2007

EdSense MelanieGesund und munter komme ich gerade aus Tansania, genauer gesagt aus der wunderschönen Stadt Bukoba, die direkt am Viktoriasee liegt. Ich habe dort unter anderem unser Patenkind Edmund besucht, was eine wirkliche tolle Erfahrung war. Es war schon ziemlich rührend und auch sehr interessant für mich, nun kann ich mit Sicherheit sagen, dass das Geld gut investiert wird und es dem Kleinen und seiner Familie gut geht. Ansonsten habe ich die Tage am See verbracht, bin spazieren gegangen und habe es mir richtig gut gehen lassen. Die Umgebung dort ist wirklich traumhaft schön, es waren auch einige Touristen dort mit denen man schnell in Kontakt gekommen ist.

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Kleine Fortschritte
Sunday, 11 November 2007

Ich werde dieses Jahr echt nicht in Weihnachtsstimmung kommen, denn hier ist es so schön warm und keiner schmückt Häuser oder backt Kekse, aber die Menschen fangen an sich tolle Kleider für das Fest der Liebe zu nähen oder nähen zu lassen. Meine Gastmutter ist auch jeden Abend bis spät in die Nacht fleißig. Ich komme übrigens gerade aus dem Regenwald. Dort war es wirklich sehr schön: riesige Bäume, menschenleer, Urwaldstimmung. Zeitweise fühlte ich mich an Jurassic Park erinnert. Ohne Dinos, dafür aber Affen, Vögel und  ganz viele Schmetterlinge.

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Tierische Begegnungen
Tuesday, 06 November 2007
Ganz viele liebe Grüße aus der Hauptstadt des Landes. Ich komme gerade aus dem Südwesten, um genauer zu sein vom wunderschönen Bunyonyi-See. Das Wochenende war wirklich traumhaft, leider hatte ich bloß Sonntag etwas Pech mit dem Wetter. Ich habe die Zeit aber sehr genossen und bin auf viele freundliche, sehr aufgeschlossene Menschen gestoßen. Die Landschaft ist dort durch die Nähe zu Ruanda sehr bergig und der See liegt wunderschön innerhalb dieser hügeligen Landschaft. Die Menschen sind dort allerdings sehr arm, mir scheint ärmer als in unserem Dorf, denn nirgendwo wurde ich je so oft um Geld angefleht. Die Erwachsenen scheinen ihre Kinder regelrecht darauf zu trimmen Weiße anzubetteln. Das ist nicht schön und zehrt auch an deinem Gewissen, denn du kannst nicht auf jeden eingehen. Die schöne Landschaft und die lieben Menschen werden durch diese Armut sehr geprägt. Die Welt ist einfach nicht gerecht.
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